Handwerks-Boutique · 2026
Bazaar & Bloom
Eine Handwebstoff-Boutique, die das Dorf hinter jedem Ballen benennt. Eine Wand aus Stoffproben, nah genug fotografiert, um die Bindung zu lesen, steuert den ganzen Katalog.
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1.6s
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37
Seiten
Saris, Kurtas und Dupattas, direkt bei Webereigemeinschaften und Blockdruck-Werkstätten gekauft — neun Bindungen, acht Distrikte.
Die Aufgabe
Hier fragt die Kundschaft, woher der Stoff kommt, und sie fragt weiter, bis jemand richtig antwortet. Die Herkunft ist das, was verkauft wird. Jede Boutique-Website zeigt stattdessen Models.
Was wir gebaut haben
Natürliches Indigo, Ringelblume und Krapprosa auf ungefärbter Baumwolle — Färbepartien statt einer Markenpalette — angeordnet als geschichtete Collage und nicht als Produktraster. Siebenunddreißig Seiten: eine je Bindung und je Kleidungsstück, dazu Handwerk, Journal und Besuch.
Das Detail, das die Arbeit macht
Eine Musterwand aus echtem Stoff, flach und gleichmäßig ausgeleuchtet fotografiert, nah genug, um die Bindungsstruktur zu sehen. Tippen Sie eines an, und die Kleidungsstücke filtern sich auf die daraus gefertigten, Gemeinschaft und Distrikt erscheinen namentlich — Ilkal-Baumwolle, Bagalkot — mit einer Zeile darüber, wie sie gewebt wird, und der Abschnitt übernimmt seine Akzentfarbe aus der Probe selbst.
Es funktioniert, weil der Laden genau so schon verkauft: Man legt Ihnen den Ballen in die Hand und sagt Ihnen, woher er kommt. Alle Proben sind aus demselben Abstand fotografiert, damit sie wirklich vergleichbar sind — in wechselnden Maßstäben wäre die Wand nur noch Dekoration.